Global Privacy Control (GPC)

Verwenden Sie einheitliche technische Standards und Rahmenbedingungen für den Datenschutz in Datenschutzgesetzen und -vorschriften auf dem globalen Markt.

Global Privacy Control

Was ist Global Privacy Control?

Global Privacy Control (GPC) ist eine vorgeschlagene Spezifikation, die es Internetnutzern ermöglichen soll, Unternehmen über ihre Datenschutzpräferenzen zu informieren, beispielsweise ob sie möchten, dass ihre persönlichen Daten verkauft oder weitergegeben werden oder nicht.

Im Kern ist GPC eine vorgeschlagene Spezifikation, die Internetnutzern ein Werkzeug zur Verfügung stellt, um ihre Datenschutzpräferenzen an Online-Plattformen zu übermitteln. Nutzer können angeben, ob sie möchten, dass ihre persönlichen Daten verkauft oder weitergegeben werden, und so ein gewisses Maß an Kontrolle über ihren digitalen Fußabdruck ausüben. Diese Einstellung ist im Browser oder Mobilgerät des Nutzers eingebettet und bietet einen nahtlosen und standardisierten Ansatz für Datenschutzpräferenzen über verschiedene Websites hinweg.

GPC fungiert als universeller Ausdruck der Präferenz eines Nutzers, im Web nicht verfolgt zu werden. Es funktioniert als Signal auf Browser-Ebene, das entweder vom Browser selbst oder durch Browser-Erweiterungen verwaltet wird. Der Vergleich von GPC mit einem virtuellen Assistenten, der die Einstellung „Nicht verkaufen" im Namen des Nutzers auswählt, beschreibt seinen Zweck treffend.

Websites, die das GPC-Signal erkennen, können es je nach ihrem Verständnis der Datenschutzgesetze unterschiedlich interpretieren. Einige Websites verwenden GPC, um das gesamte Tracking durch Drittanbieter zu deaktivieren, während andere die Datenweitergabe nur in bestimmten Rechtsräumen einschränken. Bemerkenswert ist, dass GPC als Mittel zur Äußerung der Präferenz „Nicht verkaufen" im Rahmen des California Consumer Privacy Act (CCPA) anerkannt ist und unter anderen regulatorischen Rahmenwerken wie der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Europa rechtliche Auswirkungen haben kann.

Websites, die Drittanbieter-Systeme zur Nutzerverfolgung und Werbezielgruppenausrichtung einsetzen, tragen nun die Verantwortung, GPC-Entscheidungen zu respektieren. Dies umfasst die Erstellung automatisierter Prozesse zur Erkennung des GPC-Signals und die Kennzeichnung der Sitzung als „Nicht verkaufen" gemäß den CCPA-Richtlinien.

Wann und von wem wurde Global Privacy Control gestartet?

Global Privacy Control wurde erstmals im April 2020 bei der World Wide Web Consortium (W3C) Privacy Community Group (Privacy CG) vorgestellt.

Wie unterscheidet sich Global Privacy Control von IAB CCPA oder CPRA?

Die Einführung von Datenschutzvorschriften wie dem CCPA und dem neu verabschiedeten California Privacy Rights Act (CPRA) gibt Verbrauchern das gesetzliche Recht, dem Verkauf ihrer Daten zu widersprechen, auch über automatisierte Mittel wie ein browserbasiertes Global Privacy Control. Vor zwei Monaten haben wir die erste experimentelle Phase von GPC angekündigt und freuen uns über die wachsende Akzeptanz auf dem Markt.

Wie wird Global Privacy Control von UniConsent unterstützt?

UniConsent CMP synchronisiert die Global Privacy Control-Signale mit den Einwilligungssignalen von IAB CCPA und VDPA. Sie können diese Funktion für US-Nutzer in Ihrem UniConsent CMP-Dashboard aktivieren.

Wie kann man die Global Privacy Platform einhalten und implementieren?

Nutzen Sie eine Consent Management Platform wie UniConsent, um Verbrauchern die volle Kontrolle über die Datenerhebung, Opt-out-Funktionen und die Verwaltung der Präferenzkommunikation zu bieten.

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